Der bequeme Weg – die verhängnisvolle Sackgasse


Die größte Gefahr sind heute die Leute, die nicht wahrhaben wollen,
dass das jetzt anhebende Zeitalter sich grundsätzlich von der
Vergangenheit unterscheidet. Mit den überkommenen politischen
Begriffen werden wir mit dieser Lage nicht fertig werden. Der
Bankrott der traditionellen Vorstellung von Krieg, Angriff und
Verteidigung ist offenbar. Ohne Umdenken ist kein Ausweg
aus der Gefahr möglich.


Max Planck, Deutscher Physiker und Nobelpreisträger (1858 - 1947)


Wenn Menschen eine Fehlentwicklung erkennen, fällt es ihnen oft nicht schwer, Schuldige zu benennen und sie der „Gerechtigkeit“ zuzuführen. Damit hat sich die Sache oft erledigt und dem Aufbegehren in Volk und Regierungen wurde Genüge getan.

Doch so einfach lassen sich die Probleme in der Krise der heutigen Zeit weder benennen noch lösen. Wenn wir nicht alle bereit sind, das Globale Geschehen auf unsere persönliche Verantwortung zu legen und herauszuarbeiten, was unser persönlicher Anteil am Geschehen ist, werden wir auch niemals erkennen, was wir selbst dazu beitragen können, dass sich etwas in der Welt ändert. Mit Schuldzuweisungen und Urteilsvollstreckungen werden wir nichts in eine bessere Zukunft führen und unseren Planeten vom alten Menschentum nicht befreien können.

Wenn es also nicht damit getan ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern den Ansatz zur Änderung bei sich selbst zu suchen, dann muss sich jeder bewusst machen, dass dies eine persönliche Entscheidung vor seiner eigenen inneren Persönlichkeit sein muss, vor seiner eigenen inneren Integrität und seinem eigenen Wahrheitsbewusstsein.

Niemand, außer jeder selbst, wird diese Entscheidung und deren Umsetzung kontrollieren können. Es ist also Gerechtigkeit und Ehrlichkeit gegen sich selbst angesagt, Disziplin und Standhaftigkeit. Nur aus dieser eigenen Verantwortung und Verwirklichung heraus wird es verantwortungsbewussten Bürgern möglich sein, glaubwürdig öffentliche Missstände anzuprangern und positive Veränderung herbeizuführen.

Auch hierbei wird wieder notwendig sein, sich der Einheit mit allen Menschen und Geschöpfen bewusst zu werden, denn kein Einzelner, keine Gruppe, keine Nation und kein Kontinent wird in der Lage sein, die Aufgaben alleine anzugehen, welche die Globale Notlage unseres Planeten stellt. „Gemeinsam sind wir stark!“ – doch die Standfestigkeit erarbeitet sich jeder selbst.

Fragen wir uns doch:


Sind wir bereit, uns selbst zu verändern?
Sind wir bereit, alte Gewohnheiten abzulegen?
Sind wir bereit, alte Traditionen zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten,
wenn dies unsere Erkenntnis oder unser Gewissen gebietet?
Sind wir bereit, uns selbst zu disziplinieren, wenn unsere alten egoistischen
oder bequemen Programme wieder anlaufen möchten?
Sind wir bereit, von uns mehr zu verlangen, als von unseren Mitmenschen?
Sind wir bereit, unser Eigenwohl zurückzustellen,
wenn dafür das Gemeinwohl für alle gefördert wird?


JA? - Dann sind wir auf dem richtigen Weg!


Das Buch zur Website: