Steak & more


Dass der moderne Mensch ein ernsthaftes ethisch-moralisches Problem hat, ist wahrscheinlich am deutlichsten erkennbar an der Art und Weise wie er mit der lebenden Kreatur rund um ihn herum umgeht.

Bild: Diese Internet Webseite möchte niemanden bewerten oder abwerten durch das, was hier zur Sprache kommt. Aber wenn von Ethik und Moral im globalen Sinne gesprochen werden soll, dann darf auf kein traditionelles – noch so lieb gewonnenes – menschliches Verhalten Rücksicht genommen und dazu geschwiegen werden. Denn Wandel zum Besseren heißt, mit unzeitgemäßem Altem zu brechen, überholte Traditionen zu verabschieden, bequeme Verhaltensmuster zu verlassen und mit Disziplin und Standhaftigkeit den besseren Weg zu verfolgen. Das sind Zeichen von Intelligenz. Der Mensch ist von seinem Wesen her mit dieser Intelligenz ausgestattet, denn er hat die Erkenntnisfähigkeit von Recht und Unrecht, und es ist seinem freien Willen überlassen, ob er zu seiner eigenen Evolution davon Gebrauch macht und neue, bisher ungewohnte Wege beschreitet – oder nicht. Das Argument: „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „Das haben wir noch nie so gemacht“, zählt in der Evolution des Menschengeschlechtes ebensowenig wie die Feststellung: „Da könnte ja jeder kommen ...“. Das Steinzeitalter ist auch nicht deshalb zu Ende gegangen, weil die Menschen der damaligen Zeit keine Steine mehr finden konnten, und der Kannibalismus hat nicht deshalb ein Ende genommen, weil keine Leichenteile mehr vorhanden waren. Die Menschen jener Zeiten veränderten sich, weil sie sich aufgrund ihrer Erkenntnisse und Einsichten verändern wollten! Dies bedeutete jedes Mal einen mehr oder weniger großen Evolutionssprung in der Geschichte der Menschheit.

EIN SOLCHER EVOLUTIONSSPRUNG STEHT FÜR DIE MENSCHHEIT JETZT WIEDER AN!

Ob sie diesen Sprung nach vorne tut, liegt einzig und allein an ihren Vertretern – an uns. Manchmal hilft uns auch ein schicksalhafter Rüttler auf den Sprung!

Niemand wird widerlegen können, dass die Menschen durch ihre Ernährungsweise, durch ihre unethische Fortschrittsbesessenheit in Forschung und Wissenschaft sowie beim fragwürdigen Jagdsport täglich, ja in jedem Augenblick weltweit Millionen Tiere zu Wasser, zu Land und in der Luft misshandeln, verstümmeln und ermorden.

In fürchterlichen „Behausungen“ müssen Masttiere oft ihr ganzes qualvolles Leben fristen (siehe auch: Das kurze, leidvolle Leben der Wegwerfkühe), eingepfercht auf engstem Raum und unter schlimmsten hygienischen Bedingungen. Durch Pheromone und künstliche Besamung in jämmerlichen Ställen zu einer abnormalen Vermehrung (mehrfache Schwangerschaften pro Jahr) gezwungen, müssen diese „industriell gehaltenen“ Tiere Nachkommen, Milch und Eier in unnatürlichen Mengen „produzieren“, damit eine groteske Fleisch-, Butter-, Käse- und Eierproduktion den menschlichen Gaumen in beliebigen Mengen erfreuen kann. Mit Lastwagentransporten werden die Tiere bei brütender Hitze oder klirrender Kälte kreuz und quer und ohne Nahrung und Wasser durch ganze Nationen verfrachtet, um dann am Bestimmungsort den „Gnadenstoß“ zu erhalten.

Auch das „artgerechte“ Halten der Tiere auf grünen Weiden und saftigen Auen sowie die sogenannte „Natura-Beef“ Produktion sind nur Schönrederei der gleichen Mordlust an den Tieren, denn wie immer das Tier auch lebt, am Ende wird es auch von seinem geliebten und vertrauten Herrchen getötet oder an den Schlächter ausgehändigt. Was für eine „artgerechte“, perverse Moral der Menschen!

Wann hören wir endlich auf damit?

Und wie lange noch wollen wir solches schweigend mit ansehen?


Ein fürchterliches Faktum:


Auf diesem „zum Frieden strebenden“ und an „Friedensdemonstrationen“ reichen Planeten werden jährlich 45'000'000'000 (fünfundvierzig Milliarden) Tiere für den menschlichen Genuss ermordet.

Wer sich von diesem Frevel nicht ganz allmählich abwendet, ist mitschuldig am und mitverantwortlich für den Zustand dieser Welt.

Wenn wir uns entschließen, für eine bessere Welt zu kämpfen und uns für eine friedfertige Zukunft einzusetzen, dann müssen wir zunächst mit dem sinnlosen Morden an unseren unschuldigen Mitgeschöpfen aufhören. Es gibt in der heutigen Zeit kein Argument mehr aus der Ernährungsforschung, welches belegen würde, dass der Mensch für eine gesunde Entwicklung tierisches Eiweiß benötigt oder gar Fleisch. Im Gegenteil: Die neuere Ernährungsforschung weist immer deutlicher darauf hin, dass die meisten degenerativen Zivilisationskrankheiten durch den Fleischkonsum beschleunigt, wenn nicht gar ausgelöst werden und dass Vegetarier gesünder leben und älter werden als sogenannte „Mischköstler“. Es ist also nur die Gaumenfreude und die alte Gewohnheit oder Tradition, mit der Menschen dieses brutale Verhalten an den Tieren rechtfertigen.

Bild: Sind wir also bereit, als unseren Beitrag zu einer besseren, friedfertigeren Welt, in unserem Denken einen Paradigmawechsel zu vollziehen und dadurch andere, gerechtere, friedfertigere Menschen zu werden? Oder glauben wir immer noch, dass durch ein bisschen Aufmüpfigkeit hier und da, oder durch ein bisschen Unterstützung eines Tierschutzvereins der Gang der Welt geändert werden kann?

Es ist nicht anzunehmen, dass die Menschen auf diesem Planeten in der Lage sein werden, miteinander Frieden zu schließen und ihren Hass und ihren Zorn für immer zu überwinden, wenn sie nicht einmal in der Lage sind davon abzusehen, ein unschuldiges Wesen zum Verzehr oder gar zum Sport gefühllos zu ermorden.

Doch man höre: Als friedfertiger Mensch, der das Quälen und Verspeisen von Tieren ablehnt, befindet man sich in bester Gesellschaft. Davon zeugen einige Aussagen der größten Philosophen und Lehrer der Menschheitsgeschichte. Sie finden diese unter dem Untertitel „Zitate“.

Das Buch zur Website: