Zitate großer Geister zum Nachdenken* Es ist der untrüglichste Maßstab für die Redlichkeit des Geistes einer Gesellschaft, wie weit sie die Rechte der Tiere anerkennt.
Leonard Nelsen (*1927), Deutscher Philosoph
***
Solange die Menschen die wandelnden Gräber der von ihnen ermordeten Tiere sind, wird es Krieg geben auf dieser Erde.
George Bernhard Shaw (1856 – 1950), Irischer Dichter
***
Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück. Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selbst das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher Mensch noch vom Verbrechen entfernt?
Reichtum spendet die Erde verschwenderisch, friedsame Nahrung. Und sie gewährt Euch Gerichte, die frei sind vom Mord und vom Blute.
Pythagoras (6 Jh. v. Chr.), Griechischer Philosoph und Mathematiker
***
Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erste Mal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrieen, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. Es handelt sich gewiss nicht um Löwen und Wölfe, die wir zum Selbstschutz essen – im Gegenteil, diesen Tieren schenken wir gar keine Beachtung; vielmehr schlachten wir harmlose, zahme Geschöpfe ohne Stacheln und Zähne, die uns ohnehin nichts anhaben könnten. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zusteht. Wenn ihr nun behaupten wollt, dass die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt – jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils!
Plutarch (45 – 125), Griechischer Philosoph
***
Gerechter Gott! Aus wie vielen Marterstunden der Tiere schmiedet der Mensch eine einzige Festminute für seine Zunge zusammen!
Jean Paul (1763 – 1825), Deutscher Dichter
***
Gewiss ist es, dass dieses scheußliche Blutbad, welches unaufhörlich in unseren Schlachthäusern und Küchen stattfindet, uns nicht mehr als ein Übel erscheint. Im Gegenteil betrachten wir diese Scheußlichkeiten, welche oft pestilenzialisch wirken, als einen Segen des Herrn und danken Ihm in unseren Gebeten für unsere Mördereien. Kann es denn aber etwas Abscheulicheres geben, als sich beständig von Leichenfleisch zu ernähren? Die Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre Mitgeschöpfe abzutöten.
François de Voltaire (1694 – 1778), Französischer Aufklärungsphilosoph
***
Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt! – Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.
Wenn Du keinen Menschen töten kannst – gut;
Kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten – noch besser;
Keine Fische und Insekten – noch besser!
Bemüh' Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst! – Darauf kommt alles an.
Der Mensch kann leben und gesund sein, ohne dass er zu seiner Ernährung Tiere tötet. Wenn er also Fleisch isst, so ist er mitschuldig am Mord an den Tieren, nur um seinem Geschmack zu schmeicheln. So zu handeln, ist unmoralisch! Das ist so einfach und unzweifelhaft, dass es unmöglich ist, nicht beizustimmen. Aber weil die Mehrzahl noch am Fleischgenuss hängt, so halten ihn die Menschen für gerechtfertigt ...
Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muss, die Fleischnahrung: Denn abgesehen von der Anregung der Leidenschaften, die durch diese Nahrung verursacht wird, ist dieselbe ganz einfach unsittlich, weil sie eine dem sittlichen Gefühl widersprechende Tat, das Morden, erfordert.
Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit ernst gemeint ist.
Leo Tolstoi (1828 – 1910), Russischer Dichter
***
Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen werden, wie sie heute die Tötung eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.
Leonardo da Vinci (1452 – 1519), Italienischer Philosoph und Erfinder
***
Wer über das gewöhnliche Leben hinaus will, der scheut blutige Nahrung und wählt nicht den Tod zu seinem Speisemeister.
Joseph von Görres (1776 – 1848), Schriftsteller der Romantik
***
Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitgeschöpfe zur Befriedigung unserer leiblichen Bedürfnisse zu töten.
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation erkennt man daran, wie sie die Tiere behandelt.
Mahatma Gandhi (1869 – 1948), Indischer Nobelpreisträger 1913
***
Seid gut zu den Menschen, zu den Pflanzen und zu den Tieren. – Hetzt weder Menschen noch Tiere, noch fügt ihnen Leid zu!
Lao-Tse (ca. 600 v. Chr.), Chinesischer Philosoph
***
Wenn der Mensch den Tiger umbringt, nennt man das Sport – wenn der Tiger jedoch den Menschen tötet, nennt man das Bestialität.
George Bernhard Shaw (1856 – 1950), Irischer Dramatiker
***
Wo immer der Mensch sich das Recht nimmt, ein Tier einem Zweck zu opfern, begeht er nicht nur ein Unrecht, sondern ein Verbrechen.
Karlheinz Deschner (*1924), Deutscher Historiker, preisgekrönter Autor
* Mit freundlicher Genehmigung des Verlags "Das Brennglas"
|
|
Links:
|
|
|
|
Das Buch zur Website:
|
|
|